Jörg Bauschs „12 Farben“-Konzept geht weiter! Jeden Monat dieses Jahres erscheint eine brandneue Single – mit jeweils eigener Farbe, eigenem Charakter, eigenem Anspruch. Nachdem letzten Monat das mitreißende „Wann werden wir wieder tanzen gehen?“ erschien, welches besonders in der derzeitigen Situation einer großen Menge Menschen aus dem Herzen sprach, geht es nun mit neuer Energie weiter. Was Jörg Bausch für den Monat Juni präsentiert, geht erneut unter die Haut – und das vertraut, aber auch wieder vollkommen anders.

Die sechste Single trägt den Titel „Wenn es Liebe ist“ und beginnt mit einem sehr minimalistischen Elektro-Pop-Beat, der erst einmal gehörig Spannung aufbaut. Man merkt, dass da etwas im Anmarsch ist. Jörg Bauschs singt, noch gemäßigt und bedacht, davon, wie man sich fühlt, wenn man im Leben nach Liebe sucht, sie scheinbar nicht findet, und sich schlussendlich fragt, was denn Liebe eigentlich wirklich ist. Doch wenn erst der Refrain herausbricht, werden nicht nur Instumentierung verspielter und Beats euphorischer – nein, auch die Melodieführung selbst erfährt einen Höhenflug.

Grundlegend zeigt Jörg Bausch hier wieder sein bemerkenswertes Gefühl für tolle Melodien, aber es gibt hier auch das sprichwörtliche „Gewisse Etwas“, das absolut aufhorchen lässt: Und das sind hohe Gesangsstellen im Refrain, die dem Hörer einfach immer wieder auf’s Neue – egal, wie oft man den Song auch hört – einen richtigen Euphorie-Schub verpassen. Man muss es gehört haben, um es nachvollziehen zu können. „Wenn es Liebe ist“ lebt dabei von topmoderner Akustik, die den Schritt zwischen Pop-Schlager und softem Dancefloor (der stellenweise gar in Nightcore-Gefilde driftet) wagt. Doch alles in allem ist der Song viel mehr als nur die Summe seiner Teile. Er ist eine Achterbahnfahrt zwischen kribbelnder Gespanntheit und Erwartung in den Strophen – wie es nunmal beim Verliebtsein auch der Fall ist – und verzauberter Euphorie im Refrain – wie eben der emotionale Höhepunkt, wenn man endlich erfährt, wie es ist, „wenn es Liebe ist“.

So haben wir nun einen richtigen Höhepunkt zur Halbzeit des „12 Farben“-Konzepts beschert bekommen. Sechs Farben gab es bereits – weitere sechs werden folgen. Welche Farben es sein werden? Wie sie klingen werden? Wenn es auf dem gleichen Niveau wie bisher weitergeht, dann dürfen wir auf alle Fälle gespannt sein.

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